Österreichweite Aktionen für faire Arbeitsbedingungen bei Lidl!
KonsumentInnen nehmen Lidl in die Pflicht!
Anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober macht I SHOP FAIR, das KonsumentInnen-Netzwerk von Südwind gemeinsam mit der Clean Clothes Kampagne auf die Arbeitsbedingungen von ArbeiterInnen in den Zulieferbetrieben des Diskonters Lidl aufmerksam.
In Wien, Linz, Graz und Innsbruck verteilten heute AktivistInnen im Rahmen von diversen Straßenaktionen Postkarten mit dem Slogan “Ein Einkauf bei Lidl kann so ziemlich alles sein. Außer fair!” an PassantInnen und KonsumentInnen von Lidl.
Ziel dieser Aktionen ist es, Druck auf das Lidl-Management auszuüben, damit die Arbeitsbedingungen in Billiglohnländern wie Bangladesch und Indien nachhaltig verbessert werden.
Lidl erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von 52 Mrd. Euro – das ist genauso viel wie die gesamte jährliche Wirtschaftsleistung von Bangladesch. Dort läßt Lidl Bekleidung für Hungerlöhne produzieren. Die ArbeiterInnen müssen in Slums leben und haben oft Schwierigkeiten sich genug zum Essen oder medizinische Versorgung zu leisten. Wenn sie versuchen sich gewerkschaftlich zu organisieren, droht die fristlose Entlassung in den Zulieferbetrieben.
Die Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben von Lidl sind menschenunwürdig. Es ist eine Unverschämtheit, dass Lidl bis jetzt noch nicht zur Verantwortung gezogen wurde. Es liegt deshalb nun bei uns Konsumentinnen und Konsumenten, diese Verantwortung einzufordern, ist I SHOP FAIR-Aktivistin Vera Gusenbauer überzeugt.
Gemeinsam mit Produktkampagnen wie der Clean Clothes Kampagne und dem Flower Label Program (FLP) fordern AktivistInnen wie Vera Gusenbauer Lidl auf, existenzsichernde Löhne für alle ArbeiterInnen und die Einhaltung sozialer Mindeststandards in den Zulieferbetrieben zu gewährleisten.
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6 October 2009 | Posted by philip
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